The Lyco Lowdown: An Insider's View of Life at Lycoming

Wenn ein Warrior einen Berliner trifft

Posted by Nam Do on May 22, 2017 10:33:25 AM

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Ich bin schon seit 3 Monaten in Berlin. Es war zuerst nicht so einfach, aber mittlerweile habe ich mich ans neue Leben gewöhnt. Natürlich ist Berlin verschieden von Williamsport, wo Lycoming sich befindet. Einige Aspekte gefallen mir besser, und andere – nicht wirklich. Jedenfalls erzähle ich euch heute von meiner Auslandserfahrung, denn vielleicht würdet ihr euch irgendwann entscheiden, in Deutschland zu studieren.

Wahrscheinlich sorgt man sich am meisten um die Sprache, bevor man in ein neues Land kommt. Zum Glück sprechen viele Berliner Englisch, deshalb kann man gut zurecht kommen, sogar wenn man kein Deutsch spricht. (Das Programm, an das ich teilnehme, verlangt nicht von den Studienbewerbern, Deutsch schon zuvor zu können. Eigentlich haben manche hier im Herz Deutschlands Deutsch zu lernen angefangen.) Trotzdem glaube ich, dass das Leben in einem fremden Land die idealste Gelegenheit zum Sprachenlernen ist. Vor meiner Ankunft in Deutschland hatte ich schon etwas Deutsch gelernt, aber ich vertraute meinem Deutsch gar nicht. Doch bald habe ich erkannt, dass mein Deutsch schnell besser geworden war, weil ich mich der deutschen Sprache jeden Tag ausgesetzt habe. Jetzt freue ich mich, besser Deutsch zu sprechen und auf Deutsch zu schreiben.

Und das Essen?

Es gefällt mir generell besser als erwartet. Ich esse gern viele typische deutsche Gerichte, wie z.B. Wurst (wisst ihr, dass es verschiedene Wurstsorte gibt?), Döner Kebab (obwohl das nicht echt deutsch ist), Schnitzel, und... erm, Gummibärchen. Da Berlin eine vielfältige Bevölkerung hat, kann man auch die Gerichte aus verschiedenen Ländern in der Welt finden: italienische, türkische, koreanische - alles Mögliche. Jedenfalls sind die deutsche Gerichte ziemlich ähnlich wie das, was ich normalerweise in der USA gegessen hatte, deswegen war es mir einfach, mich an die Verpflegung zu gewöhnen.

Die größte Veränderung in meinem Alltag

… ist vielleicht, dass ich jetzt viel mehr Zeit zum Pendeln brauche. Wenn ich bei Lycoming war, habe ich immer nur ungefähr fünf Minuten gebraucht, um vom Zimmer zur Klasse zu gehen. Das ist unbedingt ein Vorteil dessen, wenn man auf dem Campus wohnt. Mittlerweile ist es für mich typisch, jeden Tag Stunden mit dem Zug zu fahren. Ich habe dadurch viel weniger Freizeit als zuvor und muss einfach lernen, besser Zeit zu verbringen. Zumindest sind die berlinische öffentliche Verkehrsmittel aber praktisch, und es ist mir einfach in der Stadt zu navigieren.

In Deutschland ist das Studium natürlich auch anders, aber davon möchte ich lieber in einem anderen Blogeintrag erzählen, weil es zu diesem Thema viel zu sagen gibt.

Aber sagt mal... wofür interessiert ihr euch noch?

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Topics: Study Abroad, Student Life, Liberal Arts Education, International Student Experience